Die Hundebox - Wie du sie optimal für dich und deinen Hund nutzen kannst!
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Die Hundebox – Wie du sie optimal für dich und deinen Hund nutzen kannst!

online veröffentlicht: 31.08.2016 Seite an Seite - Leben und Lernen mit Hund, Hundeschule in Wien, (c) Lara-Maria Nestyak

 

Zu Hundeboxen gibt es sehr konträre Meinungen in der Hundewelt – ich persönlich möchte unsere nicht mehr missen! Gegenüber Körbchen und Betten haben Boxen so einige Vorteile: Je nach Box werden visuelle Reize minimiert und Geräusche gedämmt. Und die Hemmschwelle zum Hund in eine Box zu greifen ist bei vielen Menschen doch höher als bei Körbchen :)

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3 Dinge, die dein Hund in Verbindung mit der Box lernen sollte

  1. Sicherheit UND
  2. Entspannung UND
  3. eigenständige Beschäftigung

 

Weiß dein Hund, dass die Box sein Leo ist und kann er sich dort richtig gut entspannen aber auch selbst beschäftigen, dann habt ihr ein richtig tolles Hilfsmittel in eurem Alltag aber auch im Training!

 

 

Wofür du die Box nicht verwenden solltest

Immer wieder höre ich, dass Hunde zur Bestrafung in die Box geschickt werden – das ist echt schade, denn damit vertut man sich die Chance die Box als absolute Sicherheitszone zu etablieren. Mathildas plötzliche Gewitterangst hatten wir innerhalb eines Monats recht gut im Griff, ein kleiner aber sehr hilfreicher Trainingspunkt war, dass die Idee „Magst du in deine Box?“ bei ihr positive Emotionen ausgelöst hat.

Hier erfährst du mehr zu Mathildas Gewitterangst.

 

Viele Hunde werden auch in die Box gesperrt, wenn sie bei Abwesenheit ihrer Halter die Wohnung zerstören. Mich macht das richtig traurig, auch wenn ich die Verzweiflung der Menschen verstehen kann. Wichtig: Es gibt Ursachen für dieses Verhalten und diese sollten behoben werden! Bspw. kann Trennungsstress („Trennungsangst“) der Grund sein die Wohnung in Schutt und Asche zu legen und dann gilt es daran zu arbeiten – der psychischen Gesundheit des Hundes zu Liebe.

Übrigens: So einige Hunde zerstören in so einem Fall zuerst die Box und wenn dann eine da ist, bei der das nicht möglich ist, kann es auch zu Selbstverstümmelung (bspw. exzessives Wundlecken der Pfoten) kommen. Ein anderer Weg kann sein, dass der Hund (sich) aufgibt, vermeintlich „brav“ geworden ist – Hilflosigkeit kann nicht Ziel für unser Familienmitglied Hund sein!

 

 

Zusatz-Tipp für Familien mit Kind und Hund

Stelle die Box mit der offenen Seite gegen die Wand und lasse nur so viel Platz, dass dein Hund gut hinein kann. Der Vorteil: Die Kinder sehen den schlafenden Hund nicht, so fällt es viel leichter ihn auch wirklich in Ruhe zu lassen :)

 

 

 

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